Wir haben mit den Schülerinnen eine Gstettn mitten in Graz besucht und erforscht, was dieses urbane Brachland uns erzählen will. Fotografisch, filmisch, akustisch und dokumentarisch haben wir den Ort festgehalten und festgestellt: das Chaos ist in seiner Vielfalt schön. Die Gstettn, ein Ort abseits der Norm, ein Waisenkind der städtischen Zivilisation.
Ausstellungseröffnung in der ESC
Ein paar visuelle Impressionen von unserer Austellung und der Arbeit davor …
Doku Gruppe II berichtet ebenfalls
Together different.
-Erklärung zum Projekt:Die Gruppe ist am Donnerstag den ganzen Tag durch die Stadt gegangen, als Ausrüstung eine Kamera und Schreibzeug, und haben Fotos von verschiedenen Menschen aller Art gemacht. Von verschiedenen Kulturen, Alter, Beruf usw.
Dann haben sie die Bilder am Freitag zerschnitten je in 3 Teile (am Computer) und haben diese einzelnen Gesichtsteile (Mund, Nase, Augen) mit anderen Teilen zusammengefügt. Das ergibt dann ein außergewöhnliches Bild. Diese Bilder wollen sie auf ein großes Plakat drucken lassen. Damit wollen sie die Verschiedenheit der Menschen zum Ausdruck bringen und sie haben auch alle Menschen gefragt wo sie herkommen, wie ihr Name ist und wie alt sie sind und haben das zusammengeschrieben. Sie wollen ebenfalls diese Auskünfte neben die Bilder auf das Plakat schreiben.
Reaktionen & weitere Erklärungen:Nach den Fragen “Hätten sie kurz Zeit“, sagten nur wenige Menschen ab. Viele reagierten positiv, fragten nach, warum sie das brauchen usw. Meistens haben ältere Menschen abgewehrt und sind weitergegangen, dafür haben sie viele Fotos von Jugendlichen & Erwachsenen und haben sehr viele Menschen aus anderen Ländern fotografiert, wie zum Beispiel Kosovo, Afghanistan, China, Türkei oder Afrika.
Rencontre-Erklärung zum Projekt:Die Gruppe ging am Donnerstag und am Freitag – (aber nur eine Hälfte) durch Parks, als Ausrüstung eine Kamera und Schreibzeug und machten Fotos von Menschen, die z.b auf Parkbänken saßen oder mit dem Hund spazieren gingen. Also der Hauptgrund ist eben Natur und sie haben auch nur Fotos von Menschen in der Natur gemacht und haben sie gefragt, was sie mit Natur verbinden oder was ihr Lieblingsplatz ist. Sie wollen eine CD mit den Fotos machen. Am Freitag hat diese Gruppe schon einmal damit begonnen die Bilder auszusuchen und auf die CD zu brennen.
Reaktionen & weitere Erklärung:Haben viele Läufer und Hundebesitzer aufgehalten. Natürlich fast jeder Hundebesitzer hat ein Foto machen lassen aber die Läufer eher weniger. Eigentlich haben fast keine Menschen abgewehrt und sind weitergegangen, es haben sogar Jogger angehalten.
Doku-Gruppe I berichtet über die Workshop-Tage
Am Donnerstagvormittag hatte die Gruppe Gender Free die Vorbesprechung für den Dreh am Nachmittag. Sie haben die Szenen, die im Film vorkommen aufgezeichnet und aufgeschrieben, damit sie einen besseren Überblick bekommen.
It’s water hat am Vormittag mit dem Aufnahmegerät Proben gemacht, um zu prüfen ob das Aufnahmegerät richtig aufnimmt. Nach den Proben begab sich die Gruppe zur Mur, um dort die Aufnahmen für die Hörbeispiele zu machen. Nach dem Mur-Besuch gingen sie zum Erzherzog-Johann Brunnen, um dort die Wassergeräusche aufzunehmen und nach dieser Aufnahme gingen sie vom Hauptplatz zum Jakominiplatz und machten am Eisernen Tor halt, um die Geräusche eines anderen Brunnens wahrzunehmen. Anschließend machten sie sich auf den Weg, um die Umfrage zu erstellen.
Verschieden und doch gleich hatten vormittags technische Proben, sie lernten von ihrer Workshop-Leiterin wie sie die Kamera betätigen sollen, damit das bestmögliche Ergebnis heurauskommt. Nach den Proben hatten sie ihre Papier-Rolle ein bisschen beschriftet.
Nach einer kreativen Pause begab sich der größte Teil der Gruppen auf die Straßen, um ihre Projekte zu verwirklichen.
Gender Free fing mit den Dreharbeiten in einem Geschäft an, da sie am Vormittag Probleme mit der Kamera hatten, waren sie etwas unter Zeitdruck. Die Aufnahmen wurden trotz des Zeitdrucks sehr schnell erledigt, doch leider gab es dann Schwierigkeiten mit der Geschäftsleitung und sie mussten sich einen anderen Drehort suchen. Wie die Gruppe auf der Straße herumging, bekamen sie Teils abwertende aber auch überraschte Blicke. Als sie die Personen darauf ansprachen gaben diese nur an, dass sie es in Ordnung fänden, und dass jeder Mensch das tragen solle, was er oder sie möchte. Viele hatten dazu aber auch gar keine Meinung, oder einfach keine Zeit.
Bei der Nachbesprechung erörterte jede Gruppe ihre Erfolge des Tages. Alle Gruppen hatten insgesamt einen erfolgreichen Arbeitstag, und viele Schritte ihrer To-Do-List abgehakt und brauchten keine Überstunden machen.
Am zweiten Projekttag, also am Freitag, waren alle Gruppen mit der Verarbeitung der Ergebnisse vom Vortag beschäftigt.
Verschieden und doch gleich begann mit den Schnittversuchen, und sammelte im Laufe des Tages noch weitere Begriffe für ihre Rolle. Nachmittags war der Film bereits im Rohschnitt.
Auch Gender Free begann mit dem Verarbeiten ihrer Ergebnisse vom Vortag. Auch diese Gruppe war bereits am Nachmittag mit dem Rohschnitt fertig.
It’s water brannte die Aufnahmen von der Mur, den zwei Brunnen und der Umfrage auf eine CD. Sie trafen auch die Farbauswahl für die Ausstellung. Am Nachmittag gingen sie noch einmal kurz hinaus auf die Straßen, um noch einige Personen zu befragen.
Leider mussten einige Gruppen Überstunden leisten, da sie den Feinschliff noch zu erledigen hatten, das heißt sie mussten die Farbangleichungen oder die Musik noch hinterlegen. Nach dem letzten Projekttag, der auch sehr erfolgreich für die verschiedenen Gruppen war, präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse, und waren Großteils sehr zufrieden. Auch die Workshopleiterinnen, die jeweils einer Gruppe zugeteilt waren, hatten ihren Spaß mit der Gruppe und den einzelnen Projekten. Auch alle, die ihre Projekte in die Welt gesetzt haben, hatten trotz der Anstrengung und den Problemen viel Spaß an den Projekten.
ESC – Workshops 21. & 22. 10 2010
Am 21. und 22. Oktober haben wir in der ESC im Labor 2 Tage lang Workshops zu unseren Ausstellungsprojekten gemacht, wo wir gemeinsam mit Reni, Kata, Andrea, Miriam und Julia an der Realisierung unserer Ideen gearbeitet haben.
Hier ein paar visuelle Eindrücke, die wir während dieser 2 Tage gesammelt haben:
Am 1. Dezember wird es in der HLW Schrödinger, beim 10-Jahresfest unserer Schule, eine Ausstellung geben, wo wir die ersten Ergebnisse unserer Arbeit präsentieren werden! Wir arbeiten schon fleißig daran und freuen uns auf neugierige Besucher!
Open Doors ab 19h!
Erstes Arbeitstreffen in der Schule
Am 28. April trafen wir uns direkt in der Schule.
Beim Treffen in der HLW wurden nun aus den Anregungen die ersten Ideen für eine mögliche Ausstellung in der ESC zum Thema Vielfalt gesammelt.
In 5 Arbeitsgruppen wurden mal die ersten Ideen zu Themen und Umsetzungsansätzen formuliert, nun wird es daran gehen, diese Ideen in einen Zeitplan zu bringen.
Beim Markt der Vielfalt
Am 25. März haben wir den “Markt der Vielfalt” besucht, um uns mit Fragen der Pflanzen- und Tierzucht und der möglichen Vielfalt in diesem Bereich zu beschäftigen. Dazu sind wir in den Augarten gegangen, um am Workshop “Saatgut” teilzunehmen.
Bei dieser Gelegenheit gabs auch gleich eine erste Einführung ins Radiomachen und die Bedienung eines Mischpults dazu.
p[ART] Graz ist gestartet.
pART] wurde initiiert von Kulturkontakt Austria.
Am 10. März hat die Kooperation zwischen der HLW Schrödinger und der ESC im LABOR begonnen.
Zum Auftakt unserer Kooperation haben wir am 10. März 2010 den Künstler Fränk Zimmer in seiner neuen Installation information/storage.refresh besucht, um uns von ihm eine persönliche Einführung in seine Arbeitsweise vermitteln zu lassen. Dabei ging es thematisch um die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Medienkunst.
Um die Produktionsbedingungen zu verstehen, haben wir Fränk Zimmer gebeten, uns von der Entstehungsgeschichte dieses neuen Kunstwerks zu erzählen.




























































